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 Geschichte: Der Anschlag

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AngelOfFantasy

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BeitragThema: Geschichte: Der Anschlag   Do Jan 05, 2012 6:53 pm

Hallo zusammen. Ich bitte euch, mir Kritik abzugeben. Vielen Dank. Smile

Hier die Geschichte:
Die Halbelfe Niavel und ihr Bruder Randir leben zusammen mit ihrem Vater in einem kleinen, hübschen Haus in Noria, deren Hauptstadt Kronia ist und welche im dunklen, grossen und weiten Drakonia – Wald, liegt. Von der Mutter ist nur bekannt, dass sie während der Geburt von Niavel gestorben ist. Der Tod ihrer Mutter hat die Halbelfe sehr mitgenommen. Sie brauchte sehr viel Zeit, bis sie das Ereignis verarbeitet hatte. Nun leben alle drei glücklich vereint in ihrem Haus und führen ein ganz ruhiges Leben.

Das gesamte Haus besteht nur aus Haselnussbraunem Holz. Die Tür ist sehr alt und knarrt jedes Mal, wen man sie öffnet und schliesst. Im Haus hat es nur zwei Räume. Kommt man hinein, sieht man links eine Tür, die ins Schlafzimmer führt. Dort stehen nur ein Tisch, zwei Stühle, ein Bett, welches kein richtiges Bett ist, so wie wir es kennen und ein Schrank. Das Bett ist nur ein Stück hellbraunes Fell, das auf dem Boden liegt und als solches gebraucht wird. Wenn man geradeaus, dem Gang weiter nach hinten folgt, gelangt man in den Wohnraum mit Küche.

Niavel hat einen Mund und eine Nase, wie ein gewöhnlicher Mensch. Ihre Ohren sind jedoch lang und spitz, wie die der Elfen. Sie hat langes, gerades und haselnussbraunes Haar, welches sie immer offen trägt. Ihr schlanker und zierlicher Körper lassen sie zerbrechlich aussehen. Dennoch ist sie von robuster und auch kämpferischer Natur. Eine typische Halbelfe eben. Ihre Hartnäckigkeit und Sturheit zeugen davon, dass, wenn sie was will, es auch oft bekommt. Sie will unbedingt den Schwertkampf erlernen, damit sie sich schützen kann, wenn sie angegriffen werden würde. Bisher wurde sie immer von ihren Eltern oder ihrem Bruder beschützt.

Ihr Bruder, ein grossgewachsener Mann mit breiten Schultern und starken Armen ist das tollste, was man sich an einem Bruder nur wünschen und erträumen kann. Für seine Schwester Niavel ist dies kein Traum. Randir ist sehr hilfsbereit, nett und wenn es um seine geliebte Schwester geht, sind ihm alle Mittel recht, um sie zu beschützen. Koste es, was es wolle. Er ist immer für seine Schwester da. Für sie würde er alles, wirklich alles tun. Sie ist das wichtigste in seinem Leben.

Eines Tages, als alle drei friedlich am Tisch sitzen, erklärt Randir seinem Vater und seiner Schwester, dass er auf eine lange Reise gehen wird. Niavel sitzt ganz traurig da, weil ihr Bruder sie und ihr Vater einfach alleine zurücklassen will. Sie dreht sich zu Randir um und sagt: „Bitte geh nicht weg. Ich will nicht, dass du gehst.“ Er antwortet nur: „Sorry, aber ich muss gehen. Ich komme bald wieder. Ich liebe dich, Niavel. Auf Wiedersehen.“ „Ich liebe dich auch, Randir. Auf Wiedersehen“. Nachdem sie sich verabschiedet haben, geht Randir aus dem Raum und verlässt das Haus, ohne einen Grund zu nennen, weshalb er weggehen muss. Man hört nur noch ein quietschen und knarren der Tür, als Randir sie öffnet und kurz danach hinter sich wieder schliesst. Danach war es still. Vater und Tochter schauen sich nur fragend an und schweigen.

Währenddessen kommt Randir an der grossen Lichtung des Drakonia-Waldes, nicht weit von zu Hause an. Er setzt sich, angelehnt, an einen Baumstamm und dachte darüber nach, welches sein nächstes Ziel ist. Rund um ihn herum war rein gar nichts zu sehen, ausser dunkelgrüne und hellgrüne Büsche, Tannenbäume und Sträucher. Am Boden lagen überall abgebrochene Äste und Zweige. Nach einer kurzen Zeit des Überlegens entscheidet sich der Halbelf für den grossen, breiten Pfad, welcher im Norden zur nächstgelegenen Stadt namens Thaila führt. Thaila ist die Stadt der Menschen. Er folgt nun diesem Pfad. Auf einmal bleibt er mitten in der Hälfte des Pfades stehen. Plötzlich stieg aus der Richtung, in der Randir kam Rauch auf. Dieser Rauch kommt aus dem Haus, in dem sein Vater und seine Schwester sind. Kurze Zeit später sah der Halbelf diesen Rauch auch. Er zögerte keinen Augenblick und rannte den ganzen Pfad, den er gekommen war wieder, zur Lichtung und natürlich gleich ins Haus zurück, um zu sehen, was geschehen ist.

Wieder zu Hause angekommen, fand Randir das Haus vollkommen heruntergebrannt vor. Jemand hatte einen Anschlag auf seine Schwester und seinen Vater geübt. Niavel’s Bruder fragt sich, wer das gewesen sein könnte. Er fragt sich: Was für einen Grund hat denn der Angreifer wohl gehabt? Was haben wir denn getan? Wieso musste er unser Haus in Brand stecken? All diese Fragen gingen ihm durch den Kopf. Doch es blieb keine Zeit für Fragen. Er rennt nun ins Haus und sucht Niavel und seinen Vater. Es dauert nicht lange, bis er seinen Vater findet. Dieser jedoch bewegt sich gar nicht mehr. Sein Vater starb sofort, als der Anschlag verübt worden war. Traurig, gekränkt und verzweifelt sucht er nach seiner geliebten Schwester Niavel. Diese hat sich während des Geschehens hinter der Theke der Küche aufgehalten. Als Randir sich umdreht, sieht er, dass hinter der Küchentheke seine Schwester am Boden lag. Er hoffte, dass sie noch lebte. Sie bewegte sich nicht. Ihr Bruder war nun noch verzweifelter, denn er wusste nicht, ob sie noch lebte oder nicht. Als er sich aber über sie beugte, um sie aufzuheben, merkte er, dass sie noch atmet. Ihr Atem kam ganz schwach und Stossweise, wie wenn ihr jemand die Kehle zuschnüren würde. Sie bekam kaum Luft. Kein Wunder. Sie atmet ja auch dauern diesen verdammten Rauch ein, dachte er sich. Zusätzlich kommt noch, dass sie sich am am Kopf den Armen und den sehr schwer verletzt hat. Nun hob er seine Schwester auf seine starken Arme und verliess so schnell wie möglich das Haus.

Wieder draussen, nahm Randir wieder den Weg zur Lichtung, den er genommen hatte, als seine Reise begann. Dies alles natürlich immer mit seiner Schwester auf den Armen. Bei der Lichtung angekommen, muss er erst mal eine Pause machen. Niavel war nicht gerade sehr leicht zu tragen. Er setzt sich hin, lehnte sich an einen Baumstamm und legt Niavel’s Kopf in seinen Schoss, so dass sie es weich hatte. Randir war so verzweifelt, dass er nicht wusste, wohin mit seiner Schwester. Er will nur, dass sie das alles überlebt. Doch weit und breit niemand zu sehen. Er sass einfach nur so da am Baum mit seiner Schwester im Schoss. Er betet, dass seine Schwester noch lebt. Während seines Gebets läuft ihm eine Lichtelfe über den Weg. Randir fragt sich: Was hat eine Lichtelfe im Wald der Dunkelelfen zu suchen? Es kamen Fragen über Fragen beschäftigen ihn. Doch er hat einfach keine Zeit um nach deren Antworten zu suchen. Das wichtigste ist jetzt, dass seine Schwester so bald wie möglich Hilfe bekommt und geheilt wird. Die Lichtelfe Norina geht direkt auf Randir zu, weil sie gesehen hat, dass jemand sehr schwer verletzt ist. Nun steht sie vor den beiden Halbelfen und bückt sich über Niavel, um zu schauen, wie es um sie steht.
Es steht sehr schlecht um Randir’s Schwester. Als sich Norina Niavel’s Wunde ge-nauer anschaut meint sie erschrocken: „Das sieht gar nicht gut aus. Sie verliert sehr viel Blut. Wir müssen Sie nach Valon zu meinem Vater bringen. Sofort. Komm mit. Ich zeig dir den Weg. Es ist nicht mehr weit, bis zur Stadt. Wir müssen nur dem Pfad nach Westen folgen. Am Ende des Waldes ist ein Fluss. Anschliessend immer dem Fluss Bergauf entlang gehen, bis zu Eingang des Valonia – Waldes. Danach ist es nur noch ein kleines Stück in den Wald. Dann sind wir auch schon in der Stadt. Wir müssen uns jetzt sputen, bevor es zu spät für das kleine Mädchen ist.“ Norina läuft schnellen Schrittes voran und Randir ohne Kommentar hinter ihr her und folgen dem westlichen Pfad. Dieser ist ein bisschen enger, als der andere, den Randir anfangs genommen hat. Überall ragen Äste und Gestrüpp über den Pfad. Norina und er kommen fast nicht vorwärts. Dies geht eine Weile so, bis sie schliesslich zu dem Fluss kamen, den Norina angesprochen hatte. Wieder musste der arme Randir eine Verschnaufpause einlegen. Diese Pause war von sehr kurzer Dauer. Während des Weges zum Fluss wurde Niavel bewusstlos, weil sie schon sehr sehr viel Blut verloren hatte. Norina wusste das und meint nur: „Komm! Es ist nicht mehr weit. Du musst sie ins Dorf bringen, dort wird mein Vater sein bestes geben, deine kleine wieder zu heilen. Aber wenn wir hier warten, dann ist es ganz sicher zu spät. Los! Es ist nicht mehr weit.“ Randir antwortet: „Ok. Dann beeilen wir uns.“ Also gehen die beiden weiter in Richtung des Lichtwaldes bis nach Valon, der Hauptstadt, des Landes Valandor.

In der Stadt der Lichtelfen angekommen, führt Norina den Halbelfen direkt zu ihrem Vater. Dieser stand vor einem grossen Brunnen, dessen Wasser heilende Kräfte besitzt. Bei Norina’s Vater angekommen, sprach Randir verzweifelt: „Guten Tag. Bitte helfen Sie meiner Schwester. Auf unser Haus wurde ein Anschlag verübt. Das ganze Haus stand in Flammen. Meine Schwester wurde dabei sehr schwer verletzt. Bitte, helfen Sie ihr.“ Der Lichtelf kam näher und sah sich Niavel’s Wunde genauer an. Dann sagt er: „Du kommst aber verdammt knapp. Deine Schwester hat schon sehr viel Blut verloren. Zur Zeit ist sie bewusstlos. Ich schau mal was ich machen kann. Ich gib mein Bestes. Ich muss sie in mein Haus bringen.“ Randir sagt nur: „OK“. Danach übergab er sein ein und alles, seine liebste Schwester dem Lichtelfen, welcher dann auf direktem Wege in seinem Haus hinter dem grossen Brunnen verschwand. Randir hinter ihm her. Der Halbelf will immer in der Nähe seiner Schwester sein. Als erstes säubert der Lichtelf Niavel’s Wunde mit Wasser, aus dem Heilbrunnen, bis alle Blutflecken weg sind und stoppte den Blutfluss. Nun legt er die Halbelfe auf ein Fellbett. Danach holt der Lichtelf einige Heilkräuter und eine selber gemachte Heilsalbe. Er reibt die Wunden mit der Salbe ganz vorsichtig ein und drückt dann die Heilkräuter auf die Salbe. Als er damit fertig war, wendet er sich nun wieder Randir zu und erklärt: „Das ist alles, was ich tun kann. Jetzt können wir nur noch hoffen, dass es nicht zu spät ist und dass meine Wunderkräuter deiner Schwester helfen, wieder gesund zu werden. Sie braucht jetzt absolute Ruhe.“ Mit diesen Worten verliess Norina’s Vater das Haus wieder.

Niavel’s Bruder jedoch blieb ganz ruhig und setzt sich neben seine Schwester, auf einen, dort in der Nähe stehenden Stuhl. Seine Schwester ist. Nach einiger Zeit, wacht sie aus ihrer Bewusstlosigkeit auf, schlief jedoch aber sofort wieder ein, weil sie zu sehr erschöpft ist. Ihr Bruder wacht Tag und Nacht über seine Schwester. Zwischendurch schaute er sich im Haus des Lichtelfen um. Die Form und das Haus zeigen, dass es sehr einfach und ohne grossen Luxus eingerichtet war. Nur das nötigste war dort zu finden. Das heisst, ein Raum mit Betten, eine kleine Küche mit Esszimmer und einen Aufenthaltsraum mit einem Sofa und einem Sessel. Alle Einrichtungen waren aus diesem Nussbraunen Holz, welches in allen Häusern der Elfen vorzufinden ist, weil alle diese Häuser gleich gebaut wurden.

Fortsetzung folgt...
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Dark Angel
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BeitragThema: Re: Geschichte: Der Anschlag   Mo Feb 20, 2012 10:01 pm

Tut mor leid das ich deine Geschichte nicht schon früher lesen konnte. Sie gefällt mir bis jetzt recht gut. Hast zwar 1-2 Rechtschreibfehler gemacht, aber das machen wir doch alle Razz Aber ich finde die Geschichte könnte ruhig mehr Gespräche haben oder zu wissen was sie denken. Ich könnts aber nicht besser? Freu mich auf die Fortsetzung ^^

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